Restaurationsfortschritt bei meinem Ritscher N 20: Nachdem der Ritscher N 20 seit einem Jahr (03.10.2004) in meinem Besitz ist, habe ich folgende Arbeiten Durchgeführt: -Kühler überholt u. Wasserpumpe mit Rohrleitungen erneuert -Motor innen gereinigt u. Kurbelwelle neu abgedichtet -Kupplungsmitnehmerscheibe erneuert -Getriebe neu abgedichtet dabei die meisten Wellendichtungssitze auf Normmaß gefräst -Getriebelager teilweise erneuert -Lichtmaschine besorgt, überholt u. eingebaut -gerissene Bremstrommel ausgetauscht ( schwer zu bekommen) Bremse erneuert -eine Radnarbe (hinten) neu angefertigt (war gebrochen u. ganz wild zusammengeschweißt) -Lenkung teilweise aufgearbeitet u. Vorderradbolzen neu angefertigt. -Schalldämpfer neu angefertigt -Felgen gesandstrahlt u. Reifen erneuert -Elektrik gekauft inkl. neuer Gelbatterie -Beleuchtungsträger hinten angefertigt nicht zu sehen: -Batteriekasten mit Halterung gebaut Fazit: Bestimmt ein sehr schöner u. seltener Schlepper, doch eine Restauration ohne betriebliche Hilfe u. Materialeinkauf ohne gute Konditionen könnten einem die Kosten in schwindelerregende Höhe treiben. Der Trecker konnte im Juni 06 beim Ritschertreffen in Sprötze vorgestellt werden, auch die Ausfahrt, ca. 45 Minuten überstand er ganz prima, allerdings ereilte mich das Schicksal 14 Tage später, nach 2 Kilometer Vollgasfahrt stellte sich ein Kolbenfresser (verursacht durch einen Vorschaden) ein. Dieser wurde im August repariert u. ich hoffe jetzt einen treuen u. zuverlässigen Ritscher zu besitzen. |